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Dieses Projekt wird gefördert von


Das Givebox Projekt

Aktion der Kasse 9.1 der Marianne- Frostig-Schule

Wir, die Klasse 9.1 der Marianne-Frostig-Schule, haben in der Zeitung von einer Givebox gelesen. Da wir uns mit dem Thema Konsum im Ethikunterricht befassen, waren wir von dieser Idee sofort begeistert.

Wir wollen Menschen eine Möglichkeit bieten, Sachen, die zwar noch gut erhalten sind, aber nicht mehr benötigt werden, zu tauschen. Wir wollen somit zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung beitragen und Menschen die bestehenden Probleme erläutern. Außerdem hoffen wir zu erreichen, dass dadurch nicht so viele Neuwaren konsumiert werden.

 

Bilder von der Givebox:

 

 

1) Aus alt mach neu

Aktion des Gymnasium Na Vitezne plani, Prag

 

Dobry den aus Prag, wir haben von diesem Wettbewerb von unserer Deutschlehrerin erfahren und wollten uns unbedingt beteiligen. Unsere Schule ist eine Öko-Schule inmitten der tschechischen Hauptstadt. In jeder Klasse gibt es Öko-Bosse, die uns immer daran erinnern, wie wichtig der Umweltschutz ist.

 

Diesmal hatten wir die Idee, etwas aus den Tetrapacks, die wir oft mit in die Schule bringen, zu machen. Alle Schüler unserer Klasse waren begeistert, daraus eine "Geldtasche" zu basteln. Wir brauchten nur Stifte, Schere und ein Lineal. Und natürlich ein bisschen Geschick. Es hat allen großen Spaß gemacht.

 

Zum Einsatz kam das Portmonee auch gleich, da wir im Deutschunterricht das Thema Einkaufen hatten und Dialoge gestalten sollten.


Auf den Fotos könnt ihr sehen, wie viel Spaß uns die Aktion "Aus alt mach neu" gemacht hat.

 

 

2) Flyer zum Thema Konsum

Projekt 2 der Greenpeace Jugend Gruppe Wuppertal

 

Wir haben einen Flyer entworfen, um die Menschen auf den zunehmenden Konsum und die Folgen aufmerksam zu machen. Der Schwerpunkt der Verteilung liegt in der Weihnachtszeit, da der Konsum zur Weihnachtszeit rapide ansteigt und der Umwelt schadet.


Wir verteilten unsere Flyer auf dem Wuppertaler Weihnachtsmarkt, um möglichst viele Menschen zu erreichen und sie mit den Problemen der Umwelt zu konfrontieren. Wir haben bekannte Werbesprüche zum Thema „Konsum“ umgeschrieben, wie zum Beispiel die Ikea-Werbung: „Lebst du noch oder wohnst du schon?“ Aus diesem Werbespruch wurde dann „Kaufst du noch oder lebst du schon?“ Sprüche wie diese sollen zum kritischen Nachdenken anregen und den Flyer für den Leser sowohl zugänglicher als auch spannender machen. Auch der Spruch „Ich kaufe, also bin ich“ spricht jeden persönlich an und lässt den Leser überlegen, ob diese Aussage auf ihn selber zutrifft und er etwas daran ändern will. Auch werden in dem Flyer Fakten zum Thema Konsum genannt. Der Flyer soll zu einem bewussteren und ökologischeren Kaufverhalten anregen, besonders in der Weihnachtszeit.

 

Beim Flyer verteilen erlebten wir ganz unterschiedliche Reaktionen. Wir standen auf einem Platz, wo auch ein Saturn ist und erst dachten die Menschen wir würden irgendwelche Saturn-Gutscheine verteilen, wodurch sie glücklicherweise oft einen Flyer genommen haben. Als die Menschen dann jedoch feststellten, dass wir Flyer gegen hohen Konsum verteilten, wollte uns der Geschäftsleiter von dem Platz vertreiben, doch da das ein öffentlicher Platz war, hatte er kein Recht dazu.
Einige Leute waren ganz begeistert, dass wir versuchten etwas gegen den übermäßigen Konsum zur Weihnachtszeit zu unternehmen, andere jedoch konnten gar nicht nachvollziehen, dass dieser Konsum auch negative Folgen hat.

 

Hier geht's zur Seite 1 des Flyers

Und hier unten seht Ihr die Seite 2:

 

 

3) Die Müllschlucker

Ein Projekt der staatlichen Realschule Bessenbach

 

Unter provokativem Namen fand das Projekt rund um das Thema Lebensmittelverschwendung statt.


1. Erarbeitung verschiedener Aspekte der Nahrungsmittelproduktion im Unterricht (industriell vs. ökologisch; Norm vs. Abnorm; Haltbarkeit etc)
2. Einblick in den Bereich "Taste the Waste" incl. grafische Umsetzung
3. Erarbeitung eines Fragebogens für Supermärkte zum Thema Lebensmittelentsorgung
4. Müllkochen (s.h. Menü unten)
5. Darstellung der Ergebnisse u.a. im Jahresbericht der Schule (s.h. Link unten)
6. Weiterführende Aktionen: z.B. Müllanalyse der Schulabfalleimer bzgl. Verschwendung/Wegwerfverhalten und Darstellung der Ergebnisse für die Schulgemeinschaft; Anregung verschiedener Portionsgrößen in der Schulmensa...
7. Teilnahme an Ihrem Wettbewerb

 

Hier könnt Ihr ein Menü herunterladen und hier den Jahresbericht des Projekt Müllschlücker

 

4) Spendenaktion SOS Kinderdörfer

Projekt 1 der Ethik Klasse 8 des Wagenburg-Gymnasiums in Stuttgart

 

Wir sind aus den Klassen 8 a, b und c des Wagenburg-Gymnasiums. Im Fach Ethik haben wir das Thema Nachhaltigkeit behandelt. Nachdem unser Ethiklehrer uns von dem Wettbewerb erzählt hatte, hat die Klasse beschlossen mitzumachen.

Wir haben uns in Gruppen zusammengesetzt und jeweils besprochen, wie wir das Thema Nachhaltigkeit in einem Projekt machen könnten.

Unsere Gruppe hatte zunächst die Idee, eine Spendenaktion für SOS-Kinderdörfer in der Königsstraße, der Haupteinkaufsstraße in Stuttgart, zu veranstalten. Doch es wurde uns von der Stadt Stuttgart verweigert, da sie aus Erfahrung wussten, dass wir nicht viel Geld einsammeln würden.

Jedoch hat die Stadt vorgeschlagen unsere Spendenaktion in unserem Viertel in der Nähe der Schule am Ostendplatz durchzuführen. Wir waren damit einverstanden und haben dort an einem Montagnachmittag Passanten von unserem Projekt erzählt und um eine kleine Spende geboten. Insgesamt haben wir so 22,50 Euro gesammelt.
Um mehr Geld zu sammeln, haben wir auch eine Spendenaktion in unserer Schule gemacht. Wir sind durch die Klassen gegangen und haben den Schülern von unserem Projekt erzählt. Da sie diese Idee gut fanden, haben sie auch Geld gespendet und somit konnten wir insgesamt 124,86 € sammeln.
Wir haben uns die Organisation „SOS-Kinderdörfer“ ausgesucht, weil wir es wichtig finden Waisenkinder zu helfen. Wir haben uns entschlossen, den „SOS-Kinderdörfern weltweit“ zu spenden, da wir möchten, dass Kinder weltweit von unserem Projekt profitieren.


Victor Ambert, Marjolaine Fombonne, Anais Goyat, Fynn Kepenek, Jan Krieck, Zakaria Krüger, Maximilian Kube, Sami Ziane

5) Spendenaktion Regenwald

Projekt 2 der Ethik Klasse 8 des Wagenburg-Gymnasiums in Stuttgart

Da wir im Ethikunterricht das Thema Nachhaltigkeit behandelt hatten, haben wir beschlossen an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Für uns ist die Umwelt eines der wichtigsten Themen, mit denen wir uns beschäftigen sollten, denn wir Menschen zerstören tagtäglich unsere Erde.


Der Tropische Regenwald ist einer der meist beschädigten Orte der Welt. Durch das Internet haben wir die gemeinnützige Naturschutzorganisation „OroVerde“ entdeckt, die den Regenwald durch das Projekt „Ich schenk dir ein Stück Regenwald“ unterstützt. Das Projekt ,,Ich schenk dir ein Stück Regenwald“ sammelt Spenden, um damit „Naranjitos“, ein 33 000 Hektar großes Gebiet im Nationalpark Sierra del Lacandón im Norden Guatemalas, zu kaufe. OroVerde will mit dem Kauf verhindern, dass Viehhändler dieses Gebiet kaufen, das Gebiet abholzen und dann verbrennen. Mit diesen Spenden soll der wunderschöne und lebenswichtige Lebensraum für Tiere erhalten bleiben.
Wir haben uns innerhalb der Gruppe entschieden, diese Organisation durch Spenden zu unterstützen. Dafür mussten wir zunächst Geld sammeln.

 

Wir hatten die Idee, in unserer Schule einen Kuchenverkauf zu organisieren. Während der großen Pausen an zwei Donnerstagen im Dezember haben wir Kuchen, Muffins und Crepes verkauft. Alles haben wir zu Hause selbst gebacken. Das Ergebnis: 40,24 Euro. Mit diesem Geld können wir nach Auskunft von OroVerde 1006 Quadratmeter Land für den Nationalpark Sierra del Lacandón erwerben. Wir tragen so dazu bei, dass OroVerde das Gebiet kaufen kann.

Weitere Informationen zu dem Projekt von OroVerde finden Sie hier: www.oroverde.de/projekte-international/guatemala/ich-schenk-dir-ein-stueck-regenwald.html

Wir haben unser Spendenprojekt mit Fotos dokumentiert und daraus ein Video gemacht.

 

Thamika Yugarajah, Parmida Mahigir, Leah Hoheisel, Eric Choquet, Lucille Danic, Marie Dubois

 

Link zum Video: http://vimeo.com/82613420

 

6) Sammelaktion Pfandflaschen

Projekt 3 der Ethik Klasse 8 des Wagenburg-Gymnasiums in Stuttgart

 

An unserer Schule sammeln sich die Pfandflaschen am Boden.  Die Schüler gehen nicht gerade verantwortungsbewusst mit ihren leer getrunkenen Flaschen um. Sie werfen sie einfach weg, obwohl sie doch Pfand haben.
Aufgrund dieser Situation haben wir uns gedacht, wir sollten etwas verändern. Daher ist uns die Idee gekommen, extra Mülleimer für Pfandflaschen aufzustellen, um so die Schüler zum nachhaltigen Handeln anzuregen. Die Mülleimer werden gesondert beschriftet, um den Schülern das Wegwerfen in die Pfandmülleimer einfach zu machen.

Nach einigen Diskussionen mit unserem Hausmeister und der Schulleitung, ohne die dieses Projekt nicht zu Stande gekommen wäre, haben wir mit dem Projekt angefangen.


Wir haben die Mülleimer zusammen mit unserem Hausmeister an bestimmten Stellen in der Schule montiert. Wir haben lange nach einem geeigneten Ort für die Mülleimer gesucht, da uns die Brandschutzrichtlinien zu schaffen gemacht hatten. Nun stehen aber die Pfandmülleimer, und zwar im vorderen und hinteren Schulhof, direkt neben den Eingangstüren. Alle Schüler werden sowohl mit Plakaten, wie auch in der Schülervollversammlung auf die Mülleimer hingewiesen. Außerdem werden sie durch die SMV über die Standorte informiert.
Wir aus der Arbeitsgruppe werden bis zum Ende des Schuljahres die Flaschen dann zu zweit einsammeln und in einem Raum lagern, um sie dann zu entsorgen, wenn sich eine bestimmte Menge angesammelt hat. Sollte das Projekt gut aufgenommen werden, werden wir mit der SMV nach Alternativen für das Abgeben der Pfandflaschen suchen, um den Weiterbstand unseres Projektes langfristig zu sichern.
Der Gewinn der durch die Pfandflaschen erzielt wird, wird an eine auf Nachhaltigkeit spezialisierte Organisation namens „Atmosfair“ gespendet. Sie setzen sich dafür ein, dass mehr Bäume gepflanzt werden. Mit unseren Spenden können so Bäume gepflanzt werden, um unseren Co2-Ausstoßes auszugleichen.

Hatem Abd El Lateef, Ozan Akcebe, Lucas Fischer, Nathan Goyat, Gabriel Schüle, Paul Schwarz

 

 

 

7) Einfall statt Abfall - Film der Karl-Wagenfeld Realschule in Münster

Unser Projekt:

10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trickfilm AG der Karl Wagenfeld Realschule Münster waren an dem Film „Einfall statt Abfall“ beteiligt. Unsere Idee, einen Film über ein Problem, das an vielen Schulen existiert „viele Menschen - viel Abfall“ (Müllprobleme an der Schule) zu drehen, fand bei allen Beteiligten große Zustimmung.

Die Schülerinnen und Schüler der Karl-Wagenfeld-Realschule haben zwar keine Lösung für das Problem gefunden, wie sich der Müll verhindern lässt, dafür aber eine originelle und dazu noch sehr kreative Idee entwickelt, wie man ihn nutzen könnte. Wir, die Leiterinnen des Projekts mussten diese wunderbaren, vielen, kreativen Ideen dann ein wenig bremsen und sind zu dem entstandenen Ergebnis gekommen – dass sich wunderschöne Produkte aus wertvollen Materialien herstellen lassen, die sonst achtlos in der Mülltonne verschwinden würden und man für deren Herstellung auch am Freitag Nachmittag gerne noch einmal zur Schule geht.


Projektverlauf und technische Details:

Nun ging es an die Arbeit. Es musste nicht nur das Drehbuch geschrieben werden, sondern bedurfte auch vieler anderer Vorbereitungen bis zum eigentlichen Drehbeginn.
Nachdem wir uns unsere Geschichte überlegt hatten, hieß es Materialien besorgen, viele Trinkpäckchen zu sammeln (leer und voll), die Arbeitsschritte zu sortieren, bis es dann am 21.09.2012 an die eigentlichen Arbeitsschritte gehen konnte, die für die vielen Puzzleteile unseres Trickfilms nötig waren.

Gerade die Mischung aus Realfilm, Trickboxarbeit und Pixilationstechnik ließ an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Es gab zu viel zu tun: Szenen mussten teilweise mehrfach gedreht werden, wenn sie sich als zu lang herausstellten, für die Trickfilmszenen mussten Trinkpäckchen immer wieder leer getrunken, gedrückt, aufgepustet, 1000fach verschoben, festgeklebt oder aber zerlegt werden. Sehr arbeitsaufwändig waren schließlich auch die Filmszenen, bei denen Produkte wie Handy-, Smartphone- oder Tempotaschentücherhüllen in all ihren Arbeitsschritten als Einzelfotos gezeigt werden. Ein mehrtägiges Prozedere.

Ein beeindruckendes und bleibendes Gemeinschaftswerk ist so entstanden, bei dem sich jeder, der an dieser Produktion beteiligt war, an verschiedenen Stellen wiederfinden kann.

 

Link zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=yAMZWKwpuEo

 

Die Trickfilm AG der Karl-Wagenfeld-Realschule und Leitung (Bettina Selle, Claudia Onnebrink)

 

8) Alles aus alten Jeans - ein Projekt der Grundschule Sickingmühle

 

„Wir schmeißen nichts weg“ – Müll und alte Kleidung sinnvoll nutzen.


In unserer Einrichtung versuchen wir den Müll und alte Kleidung wieder zu verwerten.

Als Aktion haben wir uns überlegt, alte Jeans Hosen, Jacken etc., die man eigentlich wegschmeißen würde, wieder zu verwerten. Gerade bei Kindern findet man meist in den Hosen Löcher. Die meisten sind für die Altkleidersammlung zu kaputt.

Aus den Kleidungsstücken machen wir Handtaschen mit den Kindern, wie auch Nackenrollen und Kissen.


Nina Lengwenus,
OGS-Leitung

 

Grundschule Sickingmuehle, Marl

 

 

 

 

 

 

 

9) Give me your Hand-y

Ein Projekt des P-Seminar Projektmanagement am Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf

 

Hintergrund:

Wir, das P-Seminar Projektmanagement, wollten ein oft unterschätztes Gebrauchsgut und seinen Ressourcenverbrauch wieder in die Aufmerksamkeit unseres Umfelds rücken:  Das Handy.

Immer eher besitzen Kinder ein Mobiltelefon und ein Alltag ohne Handy wäre kaum mehr denkbar. Immer häufiger werden Handys auch als Statussymbol der heutigen Zeit bezeichnet. Daraus resultierend werden die alten Handys „weggeschmissen“ und meist  schnell ein neues gekauft.
In unseren Smartphones, aber auch in alten Mobiltelefonen, stecken jedoch viele endliche und wertvolle Ressourcen wie Gold, Silicium oder Kupfer, die weiterhin verwendbar sind. Durch eine unsachgemäße Entsorgung der alten Handys können außerdem viele Schadstoffe frei gesetzt werden. Zudem landen die Handys meist auf Mülldeponien der dritten Welt und die Arbeiter, darunter auch Kinder, - ohne Schutzkleidung- atmen all die Giftstoffe ein. Daher müssen Roh- und Schadstoffe fachgerecht getrennt und die Schadstoffe möglichst umweltfreundlich entsorgt werden.

Projektablauf:
Um dieses Ziel zu erreichen wurde unsere Aktion „Give me your Hand-y“ ins Leben gerufen. Dabei wurden alte Handys gesammelt und diese dann weitergegeben.
Zu allererst wurden im Robert-Koch-Gymnasium Elternbriefe verteilt, die auf die Aktion aufmerksam machen sollten. Um die Abgabe zu erleichtern, wurde an zwei Tagen in beiden Pausen ein Stand aufgestellt, an welchem die Schüler und Schülerinnen ihre Handys abgeben konnten. Des Weiteren stand für ungefähr einen Monat eine sogenannte Dropbox, der Handyschlucker, jederzeit, jedem zugänglich zur Verfügung, täglich wurden die dort abgegebenen Handys eingesammelt.

Zusätzlich wurde eine Aktion in der Stadt Deggendorf gestartet und zuvor fleißig mit Flyern beworben. Auch ein Zeitungsartikel wurde verfasst sowie im lokalen Radio über unsere Aktion berichtet. Am 26.10 waren dann ein Stand in der Stadt Deggendorf als auch ein Stand im Einkaufszentrum Real, ebenfalls in Deggendorf, aufgebaut. Passanten konnten dort ihre alten Telefone abgeben.

Alle gesammelten Mobiltelefone wurden dann von den beteiligten Schülern und Schülerinnen katalogisiert und an die Internetseite „www.handy-b2b.com“ abgegeben, welche beteuert die Handys ökologisch zu entsorgen und „auszuschlachten“. Der Erlös wird dann passend zur Weihnachtszeit an Haiti gespendet, denn dort leiden die Einwohner noch heute an den Folgen des schweren Erdbebens von 2010.

 

 

 

10) Müllinspektoren-Projekt

An der Grundschule Sickingmühle wird generell darauf geachtet einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Es befinden sich Bewegungsmelder in den Fluren, die Kinder werden dazu angehalten möglichst wenig Müll zu produzieren (Verwendung von Brotboxen und Trinkflaschen), aktiv wird jedes Jahr am Besentag teilgenommen und das Walking-Bus-Projekt ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Schullebens.
Das Licht wird in den Klassenräumen beim Verlassen ausgeschaltet und die Türen bleiben geschlossen, damit die Wärme nicht entweicht.


Nun wurde ein neues Projekt in den Schulalltag integriert: Die Müllinspektoren.
In jeder Klasse wurden Müllinspektoren ausgebildet, die darauf achten, dass der tägliche Müll korrekt entsorgt wird, der Dienst wechselt wöchentlich.


Ein Ausweis weist die Schüler als Müllinspektor aus und zeigt ihnen auf, welche Pflichten sie haben. "Meine Pflichten sind: Kinder ermahnen, die ihren Müll nicht in die Mülltonnen werfen, auf die korrekte Mülltrennung achten, Kinder ansprechen, die ihren Müll falsch entsorgen, den Gelben Müll ausleeren, wenn er voll ist."

Die Verantwortlichen ermahnen jeden Schüler, der seinen Abfall falsch entsorgt und klären ihn über die richtige Trennung auf. Außerdem entsorgen sie den Gelben Müll.

Die korrekte Entsorgung des Mülls wird am Ende des Schuljahres mit einem Pokal und einer Urkunde belohnt. Das ganze Jahr über sammeln die einzelnen Klassen Stempel, indem sie ihre Klasse sauber halten und den Müll trennen, dies wird von einer Lehrkraft, die für das Projekt zuständig ist, kontrolliert. Die Klasse, die die meisten Stempel gesammelt hat, wird so geehrt.

 

Eingereicht von:

Janine Rudolph

Grundschule Sickingmühle, Marl

 

 

 

 

 

11) Kreativraum Marburg

Upcycling Projek - Atelier Kreativraum

Seit dem Jahr 2008 findet in Marburg das Bildungsfest statt (bildungsfest-marburg.de), welches unter der UN-Dekade zur einer nachhaltigen Entwicklung steht, und bei dem viele unterschiedliche Akteure zusammen kommen.

So u. a. auch mein Projekt: gemeinsam mit vier Kommilitonen haben wir ein Atelier eröffnet, um Upcycling auch in Marburg einen Ort zu geben. In diesem Raum, den wir Kreativraum nennen, sammeln wir Gegenstände, die auf dem Müll gelandet wären, und versuchen neue Artikel herzustellen. (Upcycling)

Auf einer künstlerischen Ebene bringen wir uns in der Stadt Marburg ein und konnten durch unsere Ausstellungen auch auf dem Bildungsfest die Menschen der Stadt und Umgebung erreichen und viele Upcycling-Ideen weitergeben. Wir bauen Stationen auf, bei denen jede/r sich selbst ausprobieren kann, um auch aus einer pädagogischen Sicht Menschen zu erreichen, damit sie bei sich und in ihrem Umfeld anfangen können, Anreize zu geben- was braucht der Mensch, und was braucht der Mensch nicht mehr-  um den abgewerteten Dingen vielleicht doch noch einen Nutzen  abzuringen. Nicht alles, was alt erscheint muss weggeworfen werden. Es können immer wieder neue Dinge entstehen.

Uns ist es gelungen, im Lokalen durch praktische Beispiele aufzuzeigen, was nachhaltig sein kann. Auf dem Bildungsfest stellen wir unser Upcycling vor und bieten Materialien, um sie direkt vor Ort nachzubauen.

Nun ist es soweit, dass der angemietet Raum aus allen Nähten platzt und wir uns nach größerem Raum umschauen. Die Vision, ein Kreativzentrum in der Mitte der Stadt ist immer noch ein Traum, aber in einer Stadt der Zukunft sollte diese nicht fehlen.

 

Eingereicht von:
Kolja Dibowski


Auch ein Film wurde mittlerweile gedreht, ab min. 3:45 ist das Kreativraumzelt auf dem Bildungsfest zu sehen: vimeo.com/55255524

 

 

 

12) "FAIRinnerung"

Indienaustausch-Projekt des Hellenstein-Gymnasium Heidenheim

Die DPS Navi Mumbai in Indien und das Hellenstein-Gymnasium Heidenheim pflegen seit 2009 eine Partnerschaft. Im Rahmen des Austauschprojekts "FAIRinnerung" untersuchten indische und deutsche Schülerinnen und Schüler konsumkritisch verschiedene Produkte in Indien und Deutschland. Durch den selbstständigen Blick hinter die Kulissen von Ökologie und fairem Handel wurde das persönliche Konsumverhalten am Beispiel von Souvenirs kritisch hinterfragt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse in Vorträgen, einem Workshop und einer Broschüre. Das Hellenstein-Gymnasium wurde sogar als Fairtrade-Schule ausgezeichnet.

 

Link zum Projekt:
http://www.hg.hdh.schule-bw.de/joomla/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=133&Itemid=164

 

 

 

 

13) Nimm mich! Shopping Guide für nachhaltiges Einkaufen

 

Ein Projekt von SchülerInnen der Ursulaschule Osnabrück

 

Seit zwei Jahren setzen Schüler der Ursulaschule im Rahmen des internationalen Projekts youthinkgreen lokale Nachhaltigkeitsprojekte um. Die Klimabotschafter der Ursulaschule Osnabrück haben für ihre Stadt einen Shopping Guide für nachhaltiges Einkaufen erstellt. Dieser heißt "Nimm mich!".


Er wurde in einer 1000er Auflage gedruckt und verteilt. Zudem können sich Interessierte "Nimm mich!" online anschauen, nämlich hier: www.ursulaschule.de/schulleben/projekte/jugend-denkt-umwelt/item/2005-nimm-mich-2


Die Jugendlichen haben etwa ein halbes Jahr an dem Projekt gearbeitet. Sie haben sich mit den Themen "nachhaltiger Konsum" und "Mobilität" auseinandergesetzt. In einem weiteren Schritt haben sie Kriterien für ihre Rubriken (Kleidung, Kosmetik, Gastronomie, Lebensmittel und "Weiter geht es...") bestimmt. Und dann haben sie sich in die Recherche gestürzt, Texte und Grafiken erstellt und Unterstützer gesucht.

 

Eingereicht von: Klimabotschafter der Ursulaschule Osnabrück

 

 

 

 

14) Bücherbasar

Bücherbasar des Staatlichen Gymnasium "Erasmus Reinhold" Sallfeld/Saale - GeWi Gruppe

Unser Projekt war ein Bücherbasar in einer Grundschule. Wie jedes Jahr vor Weihnachten veranstaltet die Grundschule Kaulsdorf einen Basar von selbst gebastelten Sachen. Und so dachte wir, Luisa und Celina, das wir diese Chance nutzen um am selben Tag einen eigenen Bücherbasar an dieser Schule zu machen. So regelten wir alles mit der Grundschule ab. Wir haben dann die Grundschüler gebeten alte Kinderbücher mitzubringen das wir diese dann für einen geringen Preis verkaufen können.

Am 29.11.2013 fand dann der Bücherbasar statt. Leider haben wir nicht all zu viele Bücher verkauft. Jedoch nahmen wir knapp 33€ und machten trotzdem viele Kinder glücklich.


Das Geld was wir einnahmen spendeten wir an das Theaterprojekt der Grundschule. 


Eingereicht von Luisa und Celina

15) Givebox

 

Projekt 1 der Greenpeace Jugend Gruppe Wuppertal

 

Hintergrund und Ziele:

Wir haben in der Zeitung von einer Givebox in einer anderen Stadt gelesen. Da wir uns schon länger mit dem Thema Konsum beschäftigt haben, waren wir von dieser Idee sofort begeistert, denn wir wollten den Menschen eine Möglichkeit bieten, Sachen, die zwar noch gut erhalten sind, aber nicht mehr benötigt werden, zu tauschen. Wir wollen somit zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung beitragen und den Menschen die bestehenden Probleme erläutern. Außerdem hoffen wir zu erreichen, dass dadurch nicht so viele Neuwaren konsumiert werden.

 

Umsetzung:

Erstmal brauchten wir einen geeigneten Ort, wo wir die Givebox hinstellen konnten, denn auf öffentlichen Grundstücken ist es mit der Genehmigung in Wuppertal sehr schwierig. Dann hörten wir vom Wandelgarten, ein Garten auf einem zentral gelegenen, privaten Grundstück, der Leuten die Möglichkeit bietet, in der Stadt eigene Pflanzen anzubauen. Wir haben beim Wandelgarten gefragt, ob wir die Givebox dorthin stellen können. Wir einigten uns mit ihnen darauf, dass wir die Givebox in die Tür stellen können, so dass man ohne Schlüssel zwar an die Givebox, aber nicht in den Wandelgarten gelangen kann. Von einem Mitglied des Wandelgartens haben wir einen alten Schrank, jedoch ohne Tür, bekommen. Um Müll zu vermeiden (und um Kosten zu sparen) haben wir eine Tür vom Sperrmüll recycelt. Auch Regalbretter haben wir vom Sperrmüll geholt. Aus diesen Einzelteilen haben wir dann die Givebox gezimmert. Wir haben unter dem Motto „buntes Tauschen“ die Givebox bunt angestrichen.

 

Bekanntmachung
Zur Eröffnungsfeier kamen einige interessierte Leute und es wurde auch schon fleißig getauscht. Auch der lokale Radiosender „Radio Wuppertal“ kam zur Eröffnungsfeier und brachte einen kurzen Bericht über die Givebox. Es folgten noch weitere Artikel über die Givebox in verschiedenen Wuppertaler Zeitungen. (Wie zum Beispiel die Wuppertaler Rundschau) Die Lokalzeit vom WDR machte mit uns einen Film über die Givebox, der auch ausgestrahlt wurde. (Wir haben beim WDR angefragt, ob wir den Film bekommen können, doch leider kann es noch kurze zeit dauern, bis wir ihn erhalten. Wir können ihn dann gerne noch nachreichen.) Das Ziel dieser Pressekontakte war, den Bekanntheitsgrad der Givebox zu vergrößern, damit mehr Leute davon erfahren und somit mehr Leute Sachen tauschen können.

Auch zur Jubiläumsfeier kamen viele Interessierte Leute. Inzwischen darf die Givebox sogar auf dem Bürgersteig vor dem Wandelgarten stehen, was den Vorteil hat, dass sie auffälliger ist und dass der Wandelgarten ohne Probleme abgeschlossen werden kann. Wir gehen oft bei der Givebox vorbei, um sie sauber zu machen und Sachen die kaputt oder unbrauchbar sind, rauszuräumen. Denn obwohl dort ein Zettel hängt, was in die Givebox gehört und was nicht, landen manchmal auch kaputte Gegenstände in der Givebox. Doch wir erleben auch oft, dass die Givebox von Anwohnern aufgeräumt wird. In der Givebox sind oft viele verschiedene Sachen und wir denken, dass wir durch die Givebox schon einen kleinen Beitrag zur Müllvermeidung und zu geringerem Konsum und somit auch zur Ressourceneinsparung geleistet haben.

 

 

 

 

16) Das Kleingartenprojekt "ZusammenWachsen"

Ein Projekt des Familienzentrums Manna

 

Das Bild der Gropiusstadt ist durch viele Hochhäuser und öffentliche Grünflächen gekennzeichnet. Aber kaum jemand besitzt einen eigenen Garten. Dass Sauerkraut aus Kohl hergestellt wird und keine fertige Pflanze ist, gehört unter anderem zu den Bildungslücken vieler Kinder und teilweise auch einiger Erwachsener.

Wir, das Malteser Familienzentrum Manna, überlegten schon seit geraumer Zeit, wie wir die Kinder besser mit den natürlichen Gegebenheiten unserer Umwelt zusammenbringen und gleichzeitig ein intergeneratives Gartenprojekt ins Leben rufen könnten. So begaben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Objekt und sind fündig geworden. In der nachbarschaftlichen Kleingartenkolonie „Am Buschkrug“ haben wir eine Gartenparzelle erwerben können. Mit diesem Projekt wollen wir einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und zur Förderung eines nachhaltigen Konsums leisten.

Als Familienzentrum mit dem täglichen Fokus auf die Grundschulkinder und gerade mit der Erweiterung durch unsere neue Kita haben wir einen intensiven Zugang zu den Altersgruppen von 3 – 14 Jahren. Diese werden die Hauptzielgruppe des Gartenprojekts darstellen, wobei auch intergenerative Arbeitsgruppen gebildet werden: denn neben den Kleinkindern und den Grundschulkindern besuchen uns viele Eltern und SeniorInnen zu den wöchentlichen Angeboten. Somit soll der Garten auch zu einem Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen werden. In diesem Rahmen können bedeutungsvolle Beziehungen entstehen, die einen wechselseitigen Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen.

Im Vordergrund steht die Bildung über und das praktische Erleben von Garten und Natur. 
Wissen zum Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung erwerben die Kinder ganz automatisch als auch gezielt, in dem sie mit den verschiedenen Anbauweisen von Gemüse, Obst und Kräutern vertraut gemacht werden, die Vorteile von Hochbeeten kennenlernen und sehen, dass Laub kein Gartenabfall ist, sondern sich hervorragend als nährstoffzuführendes Material zur Aufbereitung von Beeten eignet. Weiter erhalten sie im Garten die Möglichkeit sich mit ökologischen Themen wie der Vielfalt von Nutzpflanzen, der Kompostierung als auch mit dem Einmachen und der Weiterverarbeitung von Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Dazu lassen sich weitere umweltbewusste Lerneinheiten zur Pflanzenkunde und Ernährungslehre, aber auch zum Klimawandel im Garten praktisch umsetzen.

Neben dieser erworbenen Gartenparzelle als Obst- und Gemüsegarten, übernehmen wir die Patenschaft für einen „Wildgarten“ innerhalb der Kleingartenkolonie. Dort können die Kinder sehen wie die Natur wächst, ohne dass sie kultiviert wird – 2 Obstbäume zum Abernten wird es geben, viele wilde Blumen und vielleicht sogar einen kleinen Bienenstock. Die älteren Kinder können dort Käfer und Blumen sammeln, die in Gläsern beobachten, abzeichnen und in Büchern forschen welche Sorten es sind und wodurch sie sich auszeichnen. Diese Kombination zwischen Nutz- und Wildgarten bietet das ideale Potential, Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt und den gegebenen Ressourcen zu sensibilisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle Titelgraphik: Andrea Kusajda  / pixelio.de